Dem Schwyzer Kantonsparlament ist es gelungen, einen überparteilichen Kompromiss zu schliessen, indem die von der GLP ursprünlich lancierte „Geld zurück in den Kanton Schwyz“-Initiative in einen für alle Parteien – mit Ausnahme der SVP – annehmbaren Gegenvorschlag umformuliert werden konnte. Anstatt einer jährlich fixen Einlage in einen Spezialfonds, welche mit der Nationalbankdividende verknüpft gewesen wäre, wird nun ein Betrag in den Finanzplan des Kantons Schwyz (Budget) aufgenommen, welcher zur Förderung der Reduktion des CO2-Ausstosses bei Gebäuden verwendet werden kann. Von dieser Förderung profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch die Schwyzer KMU’s, welche durch die gebäulichen Anpassungen oder Einbauten von neuen Geräten zusätzliche Aufträge zugeschanzt erhalten. Wenn wir als Kanton Schwyz im Dossier Förderung zur Reduktion des Energieverbrauchs im Gebäudebereich nicht aktiv(er) werden, wird der Bund die Rahmenbedingungen vorgeben, welchen wir uns fügen müssen. Ganz im Sinne des Kantonsparlaments lege ich Ihnen nahe, die Vorlage „Geld zurück in den Kanton Schwyz“ – unbesehen Ihrer politischen Gesinnung – anzunehmen und ein JA in die Urne zu legen. Die Umwelt, die Schwyzer Bevölkerung und die Schwyzer Wirtschaft werden es Ihnen danken.

 

Ivo Husi, Fraktionspräsident und Kantonsrat FDP.Die Liberalen Kanton Schwyz