Am 29. November 2020 stimmen wir über den Gegenvorschlag zur Geld-zurück-Initiative ab.

Es geht hierbei um den Entscheid, ob ergänzend zum Sockelbeitrag des Bundes in den kommenden vier Jahren zusätzlich max. rund Fr. 7.5 Mio. an Fördergeldern für energetische Sanierungsmassnahmen und für den Einsatz erneuerbarer Energien bereitstehen sollen. Der Kanton soll davon 1/3 finanzieren. Der Rest soll dem Topf des Bundes entnommen werden. Dieser wurde auch von den Schwyzerinnen und Schwyzern über die dem Bund abgelieferten CO2-Abgaben gefüllt.

Wer nicht nur vom Klimaschutz reden sondern ihn auch umsetzen will, merkt schnell, dass er hierfür mehr Geld aufwenden muss. Damit haben es die neuen umweltschonenden Technologien am Anfang schwerer sich auf dem Markt zu etablieren. Die vom Bund hierfür vorgesehenen Fördergelder aus dem Topf der CO2-Abgaben werden derzeit vom Kanton Schwyz in Bern nicht abgeholt.

Die von der GLP eingereichte Geld-zurück-Initiative wollte das ändern.

Der Gegenvorschlag geht weniger weit, ist aber ein breit abgestützter Kompromiss, der auch von der GLP mitgetragen wird.

Für mich ist es ein wichtiger Schritt in Richtung einer vernünftigen Energie- und Klimapolitik. Darum stimme ich mit JA.

 

Monique Schnell Luchsinger, Päffikon